Dynamo Taschenlampe – Überblick

Willkommen auf Dynamotaschenlampe.org. Hier findet man alle wichtigen Informationen und Produktbewertungen über Dynamotaschenlampen, Dynamoradios, Dynamoladegeräte und was sonst noch so durch Strom aus Muskelkraft betrieben werden kann.


Dynamo Taschenlampe

Eine Dynamo Taschenlampe ist ein einfaches und günstiges, aber sehr wirkungsvolles Stück Technik, das in keinem Haushalt fehlen sollte. Damit ist man von Strom und Batterien unabhängig und gut für Notfälle gerüstet. Aber auch auf Reisen kann eine Dynamo Taschenlampe nützlich sein

Wie der Name schon vermuten lässt werden bei Dynamo Taschenlampen mit eigener Muskelkraft integrierte Akkus aufgeladen, anstatt Einweg-Batterien oder am Stromnetz aufgeladene Akkus zu verwenden. Die so gewonnene Energie speist dann kleine, aber leistungsstarke LEDs. Zum Teil gibt es aber auch noch Dynamo Taschenlampen , die herkömmliche Glühbirnen verwenden .

In diesen Situationen ist eine Dynamo Taschenlampe besonders nützlich:

  • Bei Naturkatastrophen, Krieg oder Unruhen, wenn die regelmäßige Stromversorgung beeinträchtigt ist
  • beim Campingulaub
  • bei Reisen in ärmere Länder, wo Batterien schwer zu bekommen und teuer sind oder das Stromnetz unzuverlässig ist
  • für Abenteuerreisen fernab der Zivilisation
  • als umweltverträglichere, preiswerte Alternative zur Verwendung von Einweg-Batterien

Schauen wir uns einmal die verschiedenen Varianten  von Dynamo Taschenlampen an.

Kurbel-Taschenlampe

Bei dieser Art Dynamotaschenlampe wird durch das Drehen einer ausklappbaren Kurbel Strom erzeugt. Zum Teil diese Leuchten auch in andere Geräte integriert, wie kurbelbetriebene Radios oder Handyladegeräte.

Schwungrad

Eine einfache und oft als Kinderspielzeug angesehene Variante von Taschenlampen verzichtet gänzlich auf die Verwendung von Akkus. Die Energie wird in einem Schwungrad gespeichert, das dann für kurze Zeit den Dynamo antreibt.

“Schüttellampen”

Seit einigen Jahren nd auch Schüttellampen auf dem Markt. Bei diesen Taschenlampen bewegt man durch vertikales Schütteln einen starken Magneten in einer Kupferspule hin und her und erzeugt so den benötigten Strom (nach dem Faradayschen Gesetz), der dann in einem Kondensator gespeichert wird.

Als wenn das nicht schon genug wäre, unterscheiden sich die Lampen noch durch das verwendete Leuchtmittel, nämlich Glühlampe oder LED. Schließlich gibt es LED Dynamo Taschenlampen noch mit einer unterschiedlichen Anzahl an LEDs und natürlich wie schon erwähnt mit den verschiedensten Leistungsdaten und Zusatzfunktionen, von den verschiedenen Farben, Größen und Designs ganz zu schweigen. Die Auswahl fällt also nicht leicht. Hier findet man Informationen, um sich für das passende Modell entscheiden zu können.

LED oder Glühbirne

Im Lauf der letzten hundert Jahre, haben sich Taschenlampen nicht sehr verändert. Die wichtigste Neuerung ist zweifellos der Einsatz von Leuchtdioden (LEDs) anstelle herkömmlicher Glühbirnen. Gerade bei Dynamo Taschenlampen wird der Unterschied deutlich.

Glühlampen sind kostengünstig, zuverlässig und  erzeugen ausreichen Licht und werden überall eingesetzt. Leider haben Sie zwei entscheidenden Nachteile: sie sind sehr ineffizient. Ca. 98% der Energie geht als Wärme verloren. Deswegen verbrauchen sie viel Energie, Batterien müssen häufig ersetzt werden. Außerdem ist ihre Lebensdauer sehr begrenzt. Glühbirnen neigen dazu genau dann durchzubrennen, wenn man sie am dringendsten braucht.

LEDs hingegen sind sehr langlebig. Man kann mit einer Lebensdauer von etwa 10 000 Stunden rechnen. Was sie aber für den Einsatz in einer Dynamotaschenlampe so prädestiniert, ist der geringe Energieverbrauch und die hohe Lichtausbeute. Sie sind also heller und gleichzeitig sparsamer im Verbrauch, so dass auch mehrere LEDs mühelos aus einer Energiequelle gespeist werden können. Daher ist eine LED Dynamo Taschenlampe der Variante mit Glühbirnen vorzuziehen.
LED Dynamo Taschenlampe mit Kurbel oder Hebel (Schwungrad-Modell)
 
Nachdem wir gesehen haben, dass LEDs das Leuchtmittel der Wahl sind, machen wir den Vergleich zwischen Dynamotaschenlampe mit Kurbel und dem Schwungradmodell.

Kurbel- oder Hebel

Bei Taschenlampen mit Schwungradmechanismus drückt man wiederholt auf einen Hebel im Griff und treibt so ein rotierendes Gewicht an, dass dann über einen Dynamo Strom liefert. Die Lampen sind sehr einfach konstruiert und wurden schon zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs eingesetz. Heutzutage enden sie oft als Kinderspielzeug. Bei neueren Modellen wird das Schwungrad weggelassen und ein Akku oder Kondensator übernimmt die Aufgabe der kurzfristigen Stromspeicherung. Außerdem sind inzwischen Modelle erhältlich, die als Leuchtmittel statt Glühbirnen LEDs verwenden. Dadurch wird das große Manko des ursprünglichen Designs aufgehoben, dass man ständig auf den Hebel drücken muss, damit das Licht nicht ausgeht. Inzwischen drückt man einige Zeit auf den Hebel und hat bis zu 15 Minuten Licht. Wo ist jetzt also der Unterschied zwischen einer Dynamo LED Taschenlampe mit Kurbel und einer mit Hebel zum Drücken? Das System mit Kurbel ist deutlich leistungsfähiger. Mit einer „Aufladung“ kann man die Lampe bis zu eine Stunde lang betreiben. Wegen des guten Energie-Outputs sind in den Handkurbelmodellen auch häufig noch weitere Funktionen untergebracht. Viele dienen als Dynamo-Ladegerät, als Radio oder sogar als mobiles Massagegerät. Andererseits ist das Drücken auf den Hebel ein deutlich angenehmerer Bewegungsablauf als das Kurbeln. Im Endeffekt kommt es darauf an, wofür man die Dynamo Taschenlampe braucht. Für den Einsatz im Haushalt, z.B. um bei Stromausfall nach dem Sicherungskasten zu suchen, eignen sich die Modelle mi Hebel sicher deutlich besser. Für den Campingausflug oder als Notfalltaschenlampe ist die Dynamotaschenlampe mit Handkurbel vorzuziehen. Die Modelle, die tatsächlich noch ein Schwungrad verwenden, eignen sich nur noch als Spielzeug.

Dynamo LED Taschenlampe oder Schüttellampe

Obwohl sie inzwischen schon wieder ein wenig aus der Mode gekommen sind, werden immer noch „Schüttellampen“ verkauft. Auch Lampen, in denen Energie durch Schütteln erzeugt wird, sind eher etwas für den (sehr) kurzen Einsatz zwischendurch gedacht. Der Vorteil dieser Art von Dynamotaschenlampe ist das unkomplizierte, schnelle Aufladen. Man schüttelt sie für 10-15 Sekunden und hat für etwa zwei Minuten eine angenehm helle Taschenlampe. Hier zeigt sich allerdings auch gleich der Pferdefuss: Zwei Minuten sind einfach zu wenig. Für einen schnellen Blick unter’s Bett mag es reichen, aber alles was länger dauert, ist das ganze dann doch zu nervig.

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